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Individuelle Software

Was kostet eine individuelle Web-App? Realistische Zahlen und warum du mit einem MVP starten solltest

root
20. February 2026
10 min read
Was kostet eine individuelle Web-App? Realistische Zahlen und warum du mit einem MVP starten solltest
Die Kosten einer Web-App hängen von vielen Faktoren ab. Doch der wichtigste Schritt ist immer derselbe: mit einem MVP starten, schnell live gehen und aus echtem Feedback lernen.

„Was kostet eine Web-App?” – diese Frage hören wir jede Woche. Und die ehrliche Antwort ist: Es kommt drauf an. Nicht, weil wir uns drücken wollen, sondern weil der Unterschied zwischen einer schlanken Lösung und einem überladenen System schnell fünfstellig wird.

Aber eines ist immer gleich: Wer richtig startet, spart am Ende am meisten. Und „richtig starten” heißt fast immer: mit einem MVP.

Was beeinflusst die Kosten?

Bevor wir über Zahlen reden, muss man verstehen, welche Hebel die Kosten bestimmen:

  • Komplexität der Logik – Ein einfaches Kontaktformular ist etwas anderes als ein System, das Angebote automatisch kalkuliert.
  • Anzahl der Integrationen – Muss die App mit eurem CRM, einer Buchhaltungssoftware oder einer externen API sprechen?
  • Benutzerrollen und Rechte – Gibt es nur Admins, oder braucht ihr Kunden-Logins, Team-Zugänge, Rollen mit unterschiedlichen Berechtigungen?
  • Design-Anspruch – Ein funktionales Backend-Tool sieht anders aus als eine kundenorientierte Plattform.
  • KI-Funktionen – Chatbots, automatische Textgenerierung oder intelligente Vorschläge erhöhen den Aufwand, bringen aber oft den größten Mehrwert.

Allein diese fünf Punkte zeigen: Zwei Web-Apps können völlig unterschiedliche Projekte sein. Deshalb gibt es keine pauschale Antwort. Aber es gibt einen Weg, trotzdem klug zu starten.

Was ist ein MVP – und warum ist es der wichtigste Schritt?

MVP steht für Minimum Viable Product – auf Deutsch: das kleinste Produkt, das echten Nutzen liefert. Kein Prototyp, kein Mockup, sondern eine funktionierende Anwendung, die das eine Kernproblem löst, für das ihr die Software überhaupt braucht.

Stellt euch vor, ihr wollt ein internes Tool bauen, mit dem euer Vertrieb Angebote schneller erstellen kann. Die Wunschliste ist lang:

  • Automatische Preiskalkulation
  • PDF-Export mit eigenem Branding
  • CRM-Anbindung
  • Freigabe-Workflows
  • Statistiken und Dashboards
  • E-Mail-Benachrichtigungen
  • Kundenportal

Wenn ihr versucht, das alles auf einmal zu bauen, passiert Folgendes: Das Projekt dauert Monate, die Kosten steigen, und am Ende nutzt es vielleicht keiner – weil sich während der Entwicklung die Anforderungen geändert haben.

Der MVP-Ansatz dreht das um:

Ihr fragt euch: Was ist das eine Feature, das den größten Schmerz löst? Vielleicht ist es die automatische Preiskalkulation. Dann baut ihr genau das – funktionsfähig, getestet, live. In vier Wochen steht es. Euer Vertrieb nutzt es ab Tag eins. Und ihr seht sofort:

  • Wird es wirklich genutzt?
  • Was fehlt als Erstes?
  • Was habt ihr euch anders vorgestellt?
  • Wo liegt der nächste Hebel?

Dieses Feedback ist unbezahlbar. Es verhindert, dass ihr tausende Euro in Features investiert, die am Ende keiner braucht.

Warum sich Teams ohne MVP verzetteln

Wir sehen es immer wieder: Ein Unternehmen hat eine Idee für eine Software. Es werden Workshops gemacht, Anforderungen gesammelt, Wunschlisten geschrieben. Jede Abteilung meldet sich mit eigenen Anforderungen. Und plötzlich ist aus einer klaren Idee ein Monster-Projekt geworden.

Das Problem dabei:

  • Feature-Chaos – Alle wollen alles, aber niemand priorisiert.
  • Wunschdenken – „Das brauchen wir bestimmt irgendwann” wird zum Planungsprinzip.
  • Der Hauptnutzen geht verloren – Vor lauter Features vergisst man, welches Problem die Software eigentlich lösen sollte.
  • Die Umsetzung dauert ewig – Und je länger es dauert, desto mehr Änderungen kommen rein.

MVP-first heißt nicht, dass ihr weniger bekommt. Es heißt, dass ihr schneller das Richtige bekommt.

Realistische Kosten: Womit ihr rechnen könnt

Hier eine ehrliche Einordnung, basierend auf unserer Erfahrung:

Projektumfang Typischer Zeitraum Kostenrahmen
MVP / Kern-Feature 3–5 Wochen ab 5.000 €
Erweiterte App (3–5 Module, Integrationen) 6–12 Wochen 10.000 – 25.000 €
Komplexe Plattform (Multi-User, KI, Dashboards) 3–6 Monate 25.000 – 60.000 €

Wichtig: Diese Zahlen sind Orientierungswerte, keine Pauschalangebote. Jedes Projekt bekommt bei uns eine individuelle Aufwandsschätzung – bevor die erste Zeile Code geschrieben wird.

Aber der entscheidende Punkt: Ihr müsst nicht mit der komplexen Plattform anfangen. Ihr startet mit dem MVP und entwickelt Schritt für Schritt weiter – datengetrieben, nicht bauchgesteuert.

MVP-first: So läuft es in der Praxis

Unser Ansatz bei bayram.solutions folgt einem klaren Ablauf:

1. Klarheit schaffen (Woche 1)

In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir: Was ist euer Kernproblem? Wer nutzt die Software? Was ist der eine Anwendungsfall, der sofort Mehrwert bringt? Daraus entsteht ein klarer Scope – keine 40-seitige Spezifikation, sondern ein fokussierter Plan.

2. Bauen und live gehen (Woche 2–4)

Wir entwickeln das MVP, testen es gemeinsam mit euch und bringen es live. Kein Staging, das ewig in der Schleife hängt – sondern echte Nutzung, echte Daten, echtes Feedback.

3. Lernen und weiterentwickeln (ab Woche 5)

Jetzt zeigt sich, was wirklich gebraucht wird. Manche Features, die auf der Wunschliste standen, sind plötzlich unwichtig. Andere, an die niemand gedacht hat, werden zur Priorität. Genau so entstehen gute Produkte.

Wann lohnt sich eine individuelle Web-App überhaupt?

Nicht jedes Unternehmen braucht eine eigene Software. Aber wenn einer dieser Punkte zutrifft, ist es wahrscheinlich der richtige Schritt:

  • Ihr arbeitet mit Workarounds, weil kein fertiges Tool eure Prozesse richtig abbildet.
  • Ihr kopiert Daten manuell zwischen verschiedenen Systemen hin und her.
  • Eure Mitarbeiter verlieren Zeit mit wiederkehrenden Aufgaben, die automatisierbar wären.
  • Ihr wollt Datenhoheit – keine Abhängigkeit von einem SaaS-Anbieter, der die Preise diktiert.
  • Ihr habt eine Geschäftsidee, die es als fertiges Produkt noch nicht gibt.

Fazit: Der Preis ist nicht das Problem – der Startpunkt ist es

Die Frage „Was kostet eine Web-App?” führt oft in die falsche Richtung. Die bessere Frage ist: „Was ist das kleinste Produkt, das mir sofort weiterhilft?”

Ein MVP ab 5.000 € in vier Wochen ist kein abgespecktes Projekt. Es ist der smarteste Weg, Software zu bauen: fokussiert, datengetrieben und ohne das Risiko, tausende Euro in Features zu stecken, die niemand nutzt.

Klingt interessant? Dann lasst uns in einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch herausfinden, wie euer MVP aussehen könnte.

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Author at bayram.solutions

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